Historie

Die Idee

Bei der Talabfahrt in St. Anton riss nach einer Kollision mit einem Stein die Kante aus einem Board aus. Im Bereich der vorderen Bindung stand sie (die Stahlkante) etwa 10 cm lang im 45-Grad-Winkel vom Brett ab. Außerdem hatten sich auch die Inserts der Bindung gelöst und schauten nun einige Millimeter aus dem Deck heraus. Zweifelsohne, die aktiven Tage dieses Boards waren gezählt und es verschwand für eine lange Zeit im Keller.

Diese Geschichte wurde dann noch öfters (und ausführlicher) in entsprechender Runde erzählt, sodaß das Relikt im Keller nie ganz in Vergessenheit geriet und wir uns immer wieder Gedanken über eine weitere Nutzung machte. Und dann hatte eines Tages ein Freund in Ermangelung einer anderen Lagermöglichkeit sein neues Brett an die Wand gehängt und das machte sich eigentlich ganz gut. Als wir dann einige Tage später zu lange in einer Almhütte gesessen hatten und ein Mitfahrer aufgrund der hereinbrechenden Dämmerung äußerte, dass wir jetzt eigentlich Licht an unseren Brettern bräuchten, war eine Idee geboren, deren Folgen Ihr auf diesen Seiten bestaunen könnt:


LIGHT-BOARDS


Von der Idee zum ersten Modell

Es war also endlich klar, wozu das ausgediente Board künftig dienen sollte: Als Wohnungs-Beleuchtung und zwar als optisch sehr ansprechende.Da das Brett aufgrund seines Alters und des häufigen (und heftigen) Gebrauchs nicht mehr sonderlich ansehnlich war, suchten wir eine Möglichkeit, das Ganze ansprechender zu gestalten. Verschiedene Versuche mit Spraydosen, Klebefolien usw. fanden schnell ein klägliches Ende. Die Lösung lief uns in Gestalt eines gelernten Kfz-Lackieres über den Weg. Ihm schilderten wir unser Vorhaben und da er selbst Snowboarder war, nahm er sich des Problems (Boards) an. Nach einigen Wochen und etlichen Nachfragen, ob des Verbleib des Boards, präsentierte er die Lösung des Problems:

Das Modell "Sky"


Der Wahnsinn nimmt seinen Lauf

Begeistert vom Ergebnis machten wir uns auf die Suche nach weiteren ausgemusterten Boards, nervten Bekannte, stöberten im Internet und in Kleinanzeigenteilen verschiedener Zeitungen und brachten es so mittlerweile auf eine ansehnliche Auswahl von Boards. Im Lauf der Zeit wurden mehrere Lackierer an der Gestaltung beteiligt, um möglichst unterschiedliche Variationen zu erhalten.

Nach einigen technischen Modifikationen und Bauartveränderungen entsprechen mittlerweile alle LIGHT-BOARDS den umfangreichen europäischen Konformitätsrichtlinien und dürfen deshalb das CE-Siegel tragen. Dadurch konnten wir auch den Anfragen einiger Händler und Herstellern gerecht werden und so hängen die LIGHT-BOARDS mittlerweile in verschiedenen Shops und Wohnungen in Deutschland, Schweiz und Österreich. Außerdem in Norwegen und den USA.


HALOs und SHINYs

Gerade die Händler haben uns angeregt, die LIGHT-BOARDS weiterzuentwickeln. Deshalb können wir mittlerweile unsere HALOs, das sind die ursprünglichen LIGHT-BOARDS mit Halogen-Einbauleuchten in den drei Varianten CLASSIC, GENERATION II und DELUXE anbieten.

Zuletzt kam die Produktgruppe der SHINYs dazu, LIGHT-BOARDS auf der Basis von Leuchtstoffröhren, die entweder als individuelle Leuchtreklame und Orientierungshilfen im Shop (SHINY I+II) oder zur Grundbeleuchtung von Ladengeschäften (SHINY blank) dienen können.